Fragen und Antworten

Herkunft der Lakritz
Lakritz / Süßholz Herkunft und Geschichte.
Das Süßholz 
stammt ursprünglich aus China, wo es als traditionelle Heilpflanze verwendet und verarbeitet wird. Ähnlich auch in Indien. Als Kräuterheilmittel war die Verwendung der Süßholzwurzel allerdings auch bereits im alten Ägypten verbreitet.

Was ist in Lakritz drin?
Als Lakritz oder Lakritze wird der Wurzelextrakt des Echten Süßholzes (Glycyrrhiza glabra) bezeichnet. Zudem wird der Begriff für Produkte auf dessen Basis verwendet. Lakritz wird in Teilen Deutschlands und der Schweiz sowie in Südtirol auch als Bärendreck bezeichnet.
Ist in Lakritz Gelatine?

Je nach Produkt werden dem Rohlakritz Zutaten wie Zucker, Glukosesirup, Weizenmehl, modifizierte Stärke oder Gelatine, Kochsalz und diverse Aromen hinzugefügt. Die Konsistenz und die Formbarkeit von Lakritz werden über den Anteil von Stärke bzw. Geliermittel gesteuert.
Wie wirkt Lakritz auf den Blutdruck?
Zu viel Lakritze  fördert Wasseransammlungen im Körper und damit einen Anstieg des Blutdruckes. Allerdings liegen die Grenzwerte relativ hoch: wer gelegentlich eine Tüte vernascht, muss sich keinen Sorgen machen. Nur wer täglich in großen Mengen (über 100 Gramm) zugreift, riskiert gesundheitliche Folgen

Was ist Salmiaksalz?
Salmiak ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Halogenide“ mit der chemischen Formel NH4Cl. Es besteht aus Ammonium und Chlorid im Verhältnis 1 : 1 und ist damit chemisch gesehen Ammoniumchlorid. Als Salmiakgeist wird dagegen Ammoniakwasser bezeichnet.